Die Bike-Industrie ist regelrecht am Boomen und neben purem Spass tut Biken auch noch der Gesundheit so richtig gut. Fabia Silvestri ist Sportwissenschaftlerin und Personal Trainerin im Medizinischen Zentrum Bad Ragaz und erklärt, warum wir regelmässig eine Runde radeln sollten.
Immer mehr Leute finden zum Mountainbiken. Wie wirkt sich die beliebte Sportart auf unseren Körper aus?
Fabia Silvestri: Mountainbiken stärkt das Herzkreislauf-System und kräftigt die Muskulatur. Ausserdem trainiert es Koordination und Stabilität. Durch die Intensität werden zudem viele Kalorien verbrannt, was eine Gewichtsreduktion unterstützt. Auch die Knochendichte kann positiv beeinflusst werden, was zur Vorbeugung von Osteoporose beiträgt. Zusätzlich fördert das Sonnenlicht die Produktion von Vitamin D, das wichtig für die Gesundheit ist.
Für wen ist Mountainbiken besonders geeignet?
Fabia Silvestri: Mountainbiken ist ideal für alle, die sich auf einem normalen Fahrrad wohlfühlen. Wählen Sie Ihre Route sorgfältig und tasten Sie sich langsam an die neue Herausforderung heran. Eine Mountainbikefahrt ist besonders für Outdoor-Fans, die die Bergsicht geniessen und etwas Adrenalin erleben möchten, sehr empfehlenswert.
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« Die Bewegung setzt Glückshormone frei und die Abfahrt sorgt für einen Adrenalinschub, was das Erlebnis noch intensiver macht.»
Welche Vorteile bringt das Mountainbiken mit sich?
Fabia Silvestri: Ausdauer und Beinkraft profitieren enorm vom regelmässigen Radeln. Es ermöglicht aber auch spannende Abfahrten mit schöner Aussicht und kann abseits der Strassen betrieben werden. Zudem ist Radfahren gelenkschonend und daher auch für Personen mit Gelenkproblemen geeignet.
Mountainbiken macht Spass, aber kann es uns auch glücklicher machen?
Fabia Silvestri: Auch wenn der Aufstieg oft anstrengend ist, wird man oben mit einem grossartigen Gefühl und schöner Aussicht belohnt. Die Bewegung setzt Glückshormone frei und die Abfahrt sorgt für einen Adrenalinschub, was das Erlebnis noch intensiver macht.